Tipps & Tricks Windows
Text von www.ct.de/hotline übernommen
Sie haben in c’t 15/2023 über die Tücken beim Herunterfahren von Windows berichtet. Sie erwähnen allerdings mit keinem Wort den Registry-Eintrag „WaitToKillServiceTimeout“, obwohl sich Windows damit doch noch schneller beenden lassen soll.
Stimmt, das hätten wir auch noch erwähnen können, dann allerdings mit einer deutlichen Warnung: Finger weg, sonst droht Datenverlust!
Hintergrund: Vor dem Herunterfahren des Systems müssen alle laufenden Dienste und Treiber beendet werden. Windows sendet ihnen dafür ein Signal und räumt ihnen eine gewisse Zeitspanne ein, sich zu beenden. Erst wenn sie „Fertig!“ melden, fährt Windows herunter. Sollte das jedoch nicht in einer festgelegten Zeitspanne passieren, geht Windows davon aus, dass der Prozess hängt, und schießt ihn ab. Und diese Zeitspanne legt der Wert von „WaitToKillServiceTimeout“ im Registry-Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control“ fest. Das kann jedoch nur helfen, wenn ein Prozess wirklich abgestürzt ist. Sollte er stattdessen noch damit beschäftigt sein, Daten zu sichern, kann so ein verfrühter Abschuss fatal enden. Handelt es sich beispielsweise um den Windows-Update-Dienst, der gerade mit dem Einspielen von Patches beschäftigt ist, könnte der Abschuss zu Schäden führen, die sich nur unter großen Schwierigkeiten oder sogar gar nicht beheben lassen. Und wenn der Prozess gerade mit dem Speichern Ihrer Arbeitsergebnisse beschäftigt ist, droht sogar Datenverlust. Solche Szenarien kosten Sie letztlich weit mehr Zeit, als Sie durch die paar beim Herunterfahren eingesparten Sekunden jemals gewinnen können.
Falls also wirklich ein Dienst oder Treiber abstürzt und damit das Herunterfahren verzögert, sollten Sie die Ursache für das Problem suchen: Prüfen Sie, ob es beispielsweise eine aktuellere Version oder einen Patch gibt.
Unter Windows XP gab es übrigens noch einen Registry-Eintrag namens „WaitToKillAppTimeout“, für den dasselbe gilt. Unter Windows 10 ist er aber standardmäßig nicht mehr vorhanden.
Windows 11 / Windows 10
Wenn ein schwarzer oder leerer Bildschirm auf Ihrem Windows Computer angezeigt wird, versuchen Sie Folgendes:
- Zur Reaktivierung des Bildschirms verwenden Sie eine der folgenden Tastenkombinationen: drücken sie Windows-Logo-Taste + P oder STRG+ALT+ENTF.
- Bei einem schwarzen Bildschirm verwenden Sie die folgende Tastenkombination: Drücken Windows-Logo-Taste + STRG + UMSCHALT + B.
Verwenden Sie die Tastenkombination Windows-Taste + P oder Strg + Alt + Entf, um das Grafiksystem des Bildschirms zurückzusetzen.
Sie schreiben oben, dass ich zum Verwenden von Windows kein Microsoft-Konto benötige. Im Netz kursieren aber reichlich Hinweise, dass sich Windows ohne Konto nicht mal mehr installieren lässt.
Windows lässt sich ohne Microsoft-Konto installieren, und das gilt für alle Editionen von Home bis Enterprise. Zwar versucht das Setup-Programm, Sie bei der Windows-Installation zu solch einem Konto zu zwingen, indem es scheinbar keinen Ausweg aus dem Dialog gibt. Doch es gibt einen: Geben Sie als Name des Kontos einfach „Windows“ oder „Microsoft“ an und als Kennwort irgendwelchen Blödsinn (ein einziges Zeichen reicht). Es erscheint der Hinweis, dass das Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt sei. Anschließend können Sie ein herkömmliches lokales Nutzerkonto einrichten.
Übrigens funktionieren als Kontonamen nicht nur die erwähnten „Windows“ und „Microsoft“, sondern auch „Nadella“, „Spammer“, „Linux“ sowie einige Begriffe, die wir lieber mit einem Piep‐ton überdecken.
Ursache des Problems kann der Videoadapter sein. Der Systemfehlerbericht wurde nicht richtig ausgeführt. Gehen Sie wie folgt vor, um das Problem zu lösen:
1. Gehen Sie in den abgesicherten Modus
2. Drücken Sie Strg + Alt + Entf, um den Task-Manager zu starten.
3. Klicken Sie in der Registerkarte „Dienste“ auf „Dienste öffnen“. Deaktivieren Sie folgende zwei Dienste: „Unterstützung in der Systemsteuerung unter Lösungen für Probleme“ und „Windows-Fehlerberichterstattungsdienst“.

4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Unterstützung in der Systemsteuerung unter Lösungen für Probleme“ –> Wählen Sie „Eigenschaften“ –> Wählen Sie in der Dropdownliste „Starttyp“ die Option „Deaktiviert“. Klicken Sie auf „Übernehmen“ und anschließend auf „OK“. Wählen Sie den „Windows-Fehlerberichterstattungsdienst“ aus –> Klicken Sie auf „Eigenschaften“ –> Wählen Sie in der Dropdownliste „Starttyp“ die Option „Deaktiviert“. Klicken Sie auf “Übernehmen” und anschließend auf “OK”.


Wenn ich in der Prozessansicht des Taskmanagers einen der laufenden Prozesse auswählen will, hat sich oft schon die Reihenfolge geändert und mein Klick geht ins Leere oder trifft den falschen Prozess. Gibt es da einen Trick?
Sie haben unter Windows 10 und 11 mehrere Möglichkeiten. Sie können die Tasks durch einen Klick auf die Spaltenköpfe auch nach etwas anderem als der CPU-Leistung sortieren, zum Beispiel nach Prozessnamen. Diese Ansicht bleibt relativ konstant, sie müssen den gewünschten Prozess nun aber noch in den langen Listen „Apps“ oder „Hintergrundprozesse“ ausfindig machen.
Alternativ können Sie die Strg-Taste gedrückt halten. Das pausiert die Umsortierung nach CPU-Last und Sie können in aller Ruhe den gewünschten Prozess mit der Maus anvisieren.
Die Windows-Installation auf meinem Computer ist dermaßen vermurkst, dass ich Windows von Grund auf frisch installieren möchte. Im Prinzip hab ich auch alles dafür zusammen, bin mir aber unsicher, ob ich wirklich alle nötigen Treiber habe. Kann ich die in der alten Installation vorhandenen Treiber irgendwie retten? Können Sie ein System-Utility dafür empfehlen?
Sie brauchen keine Zusatzsoftware, das geht mit Bordmitteln. Drücken Sie Windows+X und starten Sie aus dem Systemmenü je nachdem, was Sie darin finden, entweder „Eingabeaufforderung (Administrator)“, „PowerShell (Administrator)“ oder „Terminal (Administrator)“. Darin tippen Sie ein: pnputil /export-driver * E:\TreiberBackup
Der Ordner E:\TreiberBackup muss bereits existieren, legen Sie ihn also zuvor an. Wo genau Sie ihn erzeugen und mit welchem Namen, ist reine Geschmackssache. Er muss nur an einer Stelle liegen, wo mehrere Gigabyte Platz frei sind, etwa auf einer USB-SSD.
Nach der Neuinstallation von Windows drücken Sie wieder Windows+X, öffnen dieses Mal den Gerätemanager, klicken bei einem Gerät ohne Treiber in dessen Kontextmenü auf „Treiber aktualisieren“. Wählen Sie „Auf meinem Computer nach Treibern suchen“, dann können Sie einen Ordner angeben, in diesem Fall eben E:\TreiberBackup.
Beachten Sie: Sie sichern so zwar alle Treiber, aber keine Zusatzsoftware, die beispielsweise dem Feintuning von Grafikkarteneinstellungen oder der Füllstandsanzeige von Tintentanks dient.
Ich habe in meinem älteren Notebook die ab Werk bestückte M.2-SATA-SSD durch eine flinkere und größere M.2-NVMe-SSD ersetzt. Den Inhalt der älteren SSD habe ich mit einem USB-Stick-Linux per simpler dd-Imagekopie auf die neue gezogen. Von der startete das parallel zu Windows 10 auf der SSD installierte Linux problemlos. Windows 10 jedoch bleibt mit einem Blue Screen hängen: „Inaccessible Boot Device“. Anschließend läuft die automatische Reparatur an, mündet aber immer wieder im Blue Screen. Wo hakt es?
Bei uns hat geholfen, Windows zu sagen, dass es jetzt von einem NVMe-Datenträger booten muss. Lassen Sie die automatische Reparatur durchlaufen, bis sie den Button „Erweiterte Optionen“ anbietet. Klicken Sie darauf und hangeln Sie sich über „Problembehandlung“ und nochmal „Erweiterte Optionen“ zu den „Starteinstellungen“ durch. Dort starten Sie das System neu und wählen im jetzt erscheinenden Bootmenü „Abgesicherten Modus aktivieren“. Loggen Sie sich ein und starten Sie mit Windows-Taste+R und cmd eine Kommandozeile mit Administratorrechten. Dort stellen Sie mit sc config stornvme start=boot den Bootmechanismus um und starten den Rechner neu.

So richten Sie ein privates Netzwerk in Windows 10 ein
Leider wurde mit der Windows 10 Version 1803 das Feature für Heimnetzwerke entfernt. Sie können also weder Heimnetzwerke erstellen, noch bestehenden beitreten. Jedoch können Sie mit Hilfe von Arbeitsgruppen private Netzwerke einrichten und so verwalten. Sie müssen die im Folgenden beschriebenen Einstellungen an jedem Computer vornehmen, den Sie zu Ihrem privaten Netzwerk hinzufügen möchten
Kurzanleitung: Privates Netzwerk einrichten in Windows 10
- Drücken Sie gleichzeitig die Tasten [Windows] + [I], um die Windows-Einstellungen zu öffnen und klicken Sie dort auf „Netzwerk und Internet„.
- Gehen Sie nun auf „Adapteroptionen ändern„. Anschließend machen Sie einen Doppelklick auf Ihre Netzwerkverbindung, in der Regel die, neben der sich kein rotes Kreuz befindet.
- Nun klicken Sie auf „Eigenschaften“ und setzen Sie dann einen Haken bei „Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke„. Klicken Sie anschließend auf „OK„.
- Nachdem Sie das getan haben, geben Sie in die Windows-Suchleiste „Systemsteuerung“ ein und klicken auf das entsprechene Suchergebnis.
- Dort gehen Sie auf „System und Sicherheit“ und anschließend auf „System„.
- Hier sehen Sie nun den Punkt „Arbeitsgruppe“ und deren Namen dahinter. Alle Computer in Ihrem Netzwerk müssen den gleichen Arbeitsgruppennamen besitzen. Zum Ändern des Namen klicken Sie oben links auf „Erweiterte Systemeinstellungen„.
- Im Reiter „Computername“ klicken Sie auf „Ändern…„. Wählen Sie anschließend unter „Mitglied von“ die Option „Arbeitsgruppe“ und geben Sie dann einen gewünschten Namen ein. Klicken Sie dann auf „OK„.
- Nun gehen Sie auf das Windows-Startsymbol und anschließend auf Ihr Profilbild links. Wählen Sie dann „Kontoeinstellungen ändern„.
- Vergewissern Sie sich nun, dass Sie auf allen PCs, mit denen Sie Ihr Netzwerk verwenden möchten, mit Ihrem Microsoft-Konto angemeldet sind. Haben Sie kein Konto bei Microsoft, erstellen Sie sich hier eins: https://account.microsoft.com/account. Sind Sie nicht mit Ihrem Microsoft-Konto auf dem PC angemeldet, klicken Sie auf „Stattdessen mit einem Microsoft-Konto anmelden“ und melden Sie sich an.
- Öffnen Sie nun wieder die Windows-Einstellungen mit [Windows] + [I] und klicken Sie auf „Netzwerk und Internet„.
- Gehen Sie dort nun auf „Netzwerk- und Freigabecenter“ und wählen Sie anschließend links „Erweiterte Freigabeeinstellungen ändern„.
- Wählen Sie nun die Option „Netzwerkerkennung einschalten“ und klicken Sie dann auf „Änderungen speichern„.
- Nun haben Sie erfolgreich Ihr privates Netzwerk eingerichtet, sofern Sie alle genannten Schritte an sämtlichen PCs für Ihr Netzwerk ausgeführt haben. Prüfen Sie außerdem noch, ob alle Computer dieselbe Netzwerkverbindung haben. Dann können Sie den Windows Explorer öffnen und links den Ordner „Netzwerk“ öffnen. Dort sehen Sie nun alle Geräte in Ihrem Netzwerk.
Es gibt verschiedene Gründe, warum der System-Start unter Windows 10 länger dauern könnte. Im Folgenden haben wir für Sie einige Problemzonen zusammengestellt, welche Sie überprüfen können. So können Sie den Start vielleicht doch noch beschleunigen.
Hardware überprüfen
Manchmal liegt das Problem gar nicht in der Software Ihres Rechners, sondern stattdessen an der Hardware. Es kann passieren, dass Ihr Computer sehr langsam hochfährt, weil er nicht über ausreichend Arbeitsspeicher verfügt. Moderne Computer sollten mindestens 4 GB RAM haben, am Besten sogar 8 GB. Noch mehr Arbeitsspeicher ist natürlich auch besser und schneller, aber für den normalen Computernutzer nicht nötig. Mithilfe dieses Beitrags finden Sie heraus, wie viel Arbeitsspeicher Ihr Computer hat. Sollte dieser unter den eben genannten Werten liegen, ist es Zeit für ein Hardware-Upgrade. Außerdem kann es helfen, wenn das Windows-System auf einer SSD-Festplatte installiert ist. Diese startet schneller als eine HDD-Festplatte. Den genauen Unterschied zwischen SSD- und HDD-Festplatten erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Wenn Ihr Windows bisher auf einer HDD-Festplatte installiert war, könnte sich die Anschaffung einer neuen Festplatte lohnen. Keine Sorge: Im Normalfall können mehrere Festplatten in einen Computer eingebaut werden. Ihre alte HDD-Festplatte können Sie auch weiterhin verwenden. Hier finden Sie weitere Informationen zum Einbau einer zweiten Festplatte.
Programme und Autostart überprüfen
Wenn viele Programme auf Ihrer Festplatte installiert sind, kann dies den Computer langsamer machen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn einige Programme auch direkt mit dem Hochfahren von Windows starten. Deshalb sollten Sie unbedingt schauen, welche Programme Sie allgemein auf Ihrem Computer benötigen. Dazu drücken Sie [Windows] + [R]. In das Ausführen-Fenster geben Sie dann „appwiz.cpl“ (ohne Anführungszeichen) ein. Mit dem Druck der [Enter]-Taste oder einem Klick auf „OK“ gelangen Sie dann in die Übersicht aller installierten Apps und Programme. Hier können Sie ein nicht mehr benötigtes Programm auswählen und oben über „Deinstallieren“ von Ihrem Computer löschen. Eine ausführlichere Anleitung zum Deinstallieren von Apps und Programmen und Windows 10 finden Sie hier.

Wie eben beschrieben, können auch nützliche Programme den PC langsam machen, wenn sie sich direkt beim Windows-Start öffnen. Ihren sogenannten „Autostart“ können Sie aber auch aufräumen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste unten auf die Taskleiste und wählen Sie dort „Task-Manager“ aus. Dieser öffnet sich im neuen Fenster. Dort wählen Sie den Reiter „Autostart“ an und können sehen, welche Programme direkt beim Hochfahren Ihres System starten. Hier können Sie ein Programm auswählen und mit Klick auf „Deaktivieren“ aus dem Autostart werfen. Dies kann dazu führen, dass Ihr Computer deutlich schneller hochfährt. Weitere Tipps zum Autostart unter Windows 10 finden Sie hier.

Updates überprüfen
Vor allem bei Windows-Computern können automatische Updates ein ziemliches Problem darstellen. Dabei ist es egal, ob es sich um Windows-Updates oder Aktualisierungen Ihrer Anti-Viren-Software handelt. Vor allem im Zusammenhang mit einer langsamen Internet-Verbindung kann es zu Start-Problemen kommen. Ihr Rechner ist dann möglicherweise komplett hochgefahren, kann aber nicht genutzt werden, weil das Update den gesamten Arbeitsspeicher in Anspruch nimmt. In diesem Fall sollten Sie automatische Updates deaktivieren. Mehr zum Ausschalten von automatischen Updates unter Windows finden Sie in diesem Beitrag. Allgemeine Informationen zu Windows-Updates finden Sie unter „Einstellungen“ und dann „Updates & Sicherheit„.
Windows durch Anpassungen schneller machen
Über Windows-Bordmittel können Sie den Start Ihres Computers vielleicht noch ein wenig mehr beschleunigen. Die erste Möglichkeit ist die Defragmentierung. Dazu müssen Sie im Windows-Explorer in der Ansicht „Dieser PC“ mit der rechten Maustaste auf Ihre Festplatte klicken. Dort wählen Sie „Eigenschaften“ aus. In den Eigenschaften finden Sie unter „Tools“ unten die Option zum „Optimieren„. Diese startet einen Optimierungs- und Defragmentierungsprozess. Die Defragmentierung sorgt dafür, dass Dateien, die weit verteilt gespeichert wurden, wieder als ein Dateiblock zusammengeführt werden. Windows wird quasi aufgeräumt. Das sorgt dafür, dass einzelne Prozesse nicht mehr so lange brauchen, da alle Daten schön sortiert vorliegen.

Das andere Tool zum schnelleren Start ist die Optimierung der Windows-Oberfläche. Damit sorgen Sie dafür, dass Windows weniger graphische Effekte nutzt. Über die Tasten [Windows] + [R] können Sie das Ausführen-Menü öffnen. Hier müssen Sie „Sysdm.cpl“ eingeben. Es öffnet sich nun ein neues Fenster. Im Reiter „Erweitert“ können Sie bei „Leistung“ auf „Einstellungen“ klicken. Wählen Sie dort oben „Für optimale Leistung anpassen“ aus und klicken Sie auf „OK„. Nun sind graphische Effekte wie Animationen unter Windows deaktiviert. Das sorgt dafür, dass Ihr Computer allgemein schneller wird. Auf den Start wirkt sich dies natürlich auch aus.

Problem: Windows 8.1, 10 und 11 warten zehn Sekunden oder länger, ehe sie damit beginnen, Autostart-Programme auszuführen; Windows 7 lädt sie sofort.
Lösung
Ein mit Windows 7 vergleichbares Verhalten realisieren Sie über einen Registry-Eingriff. Ein Ratgeber beschreibt das Vorgehen. Das Hantieren mit dem Registry-Editor ersparen Sie sich. Tippen oder fügen Sie einfach ein:
cmd /k reg.exe add HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Serialize /v StartupDelayInMSec /t reg_dword /d 0x0 /f & exit
Erklärung/Hinweis: Es handelt sich beim obigen Tipp um einen (!) Befehl, kopieren Sie also den gesamten fett formatierten Textblock in die Zwischenablage und verfrachten Sie ihn in den Ausführen-Dialog. Analog sind die im Folgenden genannte Befehle Einzeiler, in diesem Artikel erscheinen sie wegen eines Umbruchs in mehreren Zeilen.
Was macht nun der obige Befehl genau? cmd ruft die Kommandozeile auf, der Parameter /k erlaubt das Ausführen eines Kommandozeilenbefehls (wenn die cmd.exe indirekt per Ausführen-Dialog lädt). reg.exe samt den Parametern dahinter legt in der Registry unter „HKEY_CURRENT_USER“ im Bereich „Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer“ einen Unterschlüssel „Serialize“ an – und darin den DWORD-Eintrag „StartupDelayInMSec“, dessen Wert 0 beträgt. Der Eintrag definiert die Wartezeit in Millisekunden für den Autostarts-Ladebeginn. Standardmäßig existiert übrigens weder der Schlüssel „Serialize“ noch der genannte DWORD-Eintrag in der Registry; dennoch warten aktuelle OS ab Werk mindestens zehn Sekunden, bis sie Autostarts laden.
Problem: Windows läuft instabil und unzuverlässig. Der Dateimanager (Explorer) lädt langsam.
Lösung: Starten Sie den explorer.exe-Prozess neu. Schneller als per Task-Manager geht das so:
cmd /k taskkill /IM explorer.exe /F & start explorer.exe & exit
Erklärung/Hinweis: Der Befehl beendet die explorer.exe und ruft sie unter einer anderen Prozess-ID-Nummer (PID) neu auf. Die Desktop-Symbole verschwinden beim Explorer-Neustart kurzzeitig, erschrecken Sie nicht.
Problem: Ein explorer.exe-Neustart verhilft Windows nicht zu (ausreichend) mehr Tempo oder Stabilität.
Lösung: Ein Windows-Neustart räumt den RAM-Speicher effektiver auf und schließt etwa ausstehende Windows-Update-Installationen ab. Ein cmd-Befehl für den Neustart ist shutdown -r -t 01
Problem: Alle Ihre bislang versuchten Beschleunigungsmaßnahmen verfehlen ihr Ziel oder sie dauern Ihnen zu lange? Eine Windows-Setup-DVD, einen Setup-Stick oder ein Windows-ISO-Image, worüber Sie eine Neuinstallation des Betriebssystems durchführen könnten, besitzen Sie nicht.
Lösung: Windows 8.1, 10 und 11 setzen Sie mithilfe eines gut zu merkenden Kommandos zurück: systemreset
Probleme mit der Windows-Store-App verspricht ein Reset mittels wsreset zu lösen.
Erklärung/Hinweis: Folgen Sie beim Zurücksetzen von Windows den Bildschirmanweisungen. Vor dem Ausführen von systemreset sollten Sie sich sicherheitshalber darum kümmern, ein Backup anzulegen. Unter Windows 7 funktionieren die Befehle nicht – was etwa beim Store damit zusammenhängt, dass es hier eine solche Software-Bezugsquelle für Apps noch nicht gibt.
Problem: Ich habe mir vor Kurzem einen neuen PC mit Windows 11 Pro zugelegt. Windows hat praktisch alles problemlos eingerichtet, auch den Online-Zugang. Aber der Zugriff übers Netzwerk auf andere Geräte wird verweigert, obwohl der alte PC und das Notebook in der Netzübersicht erscheinen. Was blockiert und wie löse ich das?
Lösung: Eigentlich hätte Windows Sie beim Aktivieren des Netzfreigabedienstes fragen müssen, ob es den Netzwerkprofiltyp von „öffentlich“ auf „privat“ umstellen soll. Das müssen Sie eventuell nachholen.
Windows 11 kennzeichnet frisch eingerichtete Netzwerke – als solches sieht Ihr neuer PC das (W)LAN – als „öffentlich“ und schließt alle Schotten. Drücken Sie Windows + X und klicken auf „Netzwerkverbindungen“. Ihre Netzwerkverbindung, beispielsweise das WLAN, sollte unter „Eigenschaften“ als „Öffentliches Netzwerk“ angezeigt werden.

Klicken Sie dann je nach Verbindungstyp auf „WLAN“ oder „Ethernet“ darunter, beim WLAN noch im dann erscheinenden Menü auf „Eigenschaften von …“. Dort können Sie den „Netzwerkprofiltyp“ von „Öffentliches …“ auf „Privates Netzwerk“ umstellen. Anschließend sollten Sie von dem PC aus auf die anderen zugreifen können und umgekehrt.
Freigaben für alle sind etwas versteckt: Rechtsklicken Sie auf den Ordner, den Sie teilen wollen und rufen Sie „Weitere Optionen anzeigen“ auf. Über „Zugriff gewähren auf“ und „Bestimmte Personen“ geht es zur Auswahl. Öffnen Sie den Ausklapper und wählen Sie „Jeder“ aus.
Problem: Der gerne und oft genutzte Weg, bei der Windows-Installation als Name des Kontos ein nicht existierendes wie „Windows“ oder „Microsoft“ und ein beliebiges (ungültiges) Passwort einzugeben, ist nicht mehr nutzbar. Anstatt des Hinweises, dass das Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt sei und der anschließenden Möglichkeit, ein lokales Konto einzurichten, werden diejenigen, die das versuchen, einfach zurück zur Eingabe eines Kontos geleitet.
Lösung: Eine Variante, um Windows 11 mit lokalem Konto zu installieren, klappt weiterhin. Dazu kappt man bei der Installation die Netzwerkverbindungen. Windows zeigt daraufhin an, dass keine Internetverbindung besteht. Die Tastenkombination Shift (Umschalten) und gleichzeitig F10 öffnet die Eingabeaufforderung von Windows. An der führt dann der Befehl oobe\bypassnro dazu, dass das Windows-Setup neu startet. Nach der erneuten Länder- und Tastatureinstellung erscheint abermals die Aufforderung, ein Konto einzurichten, allerdings mit der Option „Ich habe kein Internet“, die das Anlegen eines lokalen Kontos ermöglicht.
Problem: Ich nutze virtuelle Desktops unter Windows 11. Da ich manche Programme und Fenster auf mehreren dieser Desktops zugleich offen habe, verliere ich manchmal die Orientierung, welcher gerade aktiv ist. Gibt es eine permanente Kennzeichnung oder ähnliche Hilfsmittel?
Lösung: Windows 11 blendet zwar kurzzeitig den Namen des Desktops ein, zu dem Sie wechseln, aber nur für etwa drei Sekunden. Danach gibt es keine Orientierungshilfe abseits der darauf geöffneten Programme und Fenster. Sie könnten zwar mit der Tastenkombination Windows+Tab die Übersicht aufrufen und ganz unten gucken, welcher Desktop gerade etwas hervorgehoben ist, aber das ist ziemlich umständlich.
Um die Desktops bequemer voneinander zu unterscheiden, können Sie auf jedem einen anderen Hintergrund verwenden. Das geht in jedem Desktop per Rechtsklick auf den Hintergrund und „Anpassen“ oder in der Anwendungsübersicht (Windows+Tab) im Kontextmenü der jeweiligen Desktop-Vorschau unten über „Hintergrund auswählen“. Unterschiedliche Zuweisungen funktionieren allerdings nur mit Hintergrundbildern, nicht mit Volltonfarben. Letztere gelten immer für alle Desktops gleichzeitig. Außerdem hilft diese Methode nur, wenn Sie Anwendungen nicht im Vollbild nutzen; ein bisschen vom Hintergrund muss sichtbar bleiben.
Alternativ könnten Sie die Windows-Taskleiste transparent schalten („Einstellungen/Personalisierung/Farben/Transparenzeffekte“) und den einzelnen Hintergrundbildern am unteren Rand einen jeweils anders gefärbten Streifen geben. Leider ist der Transparenzeffekt aber so gering, dass sich die durchscheinenden Farben nur schwer unterscheiden lassen.
Eine bessere Option ist das kostenlose Tool Windows Virtual Desktop Helper. Es zeigt auf Wunsch im Benachrichtigungsbereich der Taskleiste die Nummer oder den Anfangsbuchstaben des jeweiligen Desktoptitels an und fügt optional auch zwei Schaltflächen hinzu, mit denen Sie die Desktops per Mausklick wechseln können. Als weitere Option blendet das Tool beim Umschalten auch den Namen des nun aktuellen Desktops als Overlay ein. Diese Einblendung ist zwar viel größer und auffälliger als die Windows-eigene Anzeige, verschwindet aber wie diese nach etwa drei Sekunden. Die Anzeige im Benachrichtigungsbereich bleibt hingegen immer stehen.

Was passiert mit Windows 10?
Am 14. Oktober 2025 stellt Microsoft den Support für Windows 10 ein. Das bedeutet: Es gibt keine Updates mehr
für das Betriebssystem – weder neue Funktionen noch Sicherheitsupdates. Rechner mit Windows 10
funktionieren weiterhin, aber sie werden zunehmend unsicher. Schon kurze Zeit nach dem Support-Ende könnten
Hacker neu entdeckte Sicherheitslücken ausnutzen, die von Microsoft nicht mehr geschlossen werden.
Kann ich Windows 10 weiter nutzen?
Windows-10-Programme laufen weiter. Doch ohne Sicherheitsupdates steigt das Risiko von Cyber-Angriffen. Es ist
darum dringend geraten, Windows 10 nicht ungeschützt weiterzunutzen. Ausserdem werden Drittanbieter nach
und nach aufhören, ihre Software für Windows 10 zu pflegen. Selbst Microsoft-Programme wie Office 365
erhalten nach einer Übergangszeit nur noch Sicherheitsfixes, keine neuen Funktionen mehr. Auf Dauer wird ein
Windows-10-PC immer weniger Aufgaben bewältigen können.
Gibt es eine Übergangslösung?
Mit dem Extended Security Update-Programm (ESU) können Nutzende die Lebensdauer von Windows 10
verlängern. Privatpersonen erhalten gegen eine Gebühr ein Jahr zusätzliche Sicherheitsupdates, Unternehmen
sogar bis zu drei Jahre.
Welche Ausnahmen gibt es?
Microsofts eigener Browser Edge wird ausnahmsweise bis mindestens Oktober 2028 weiter unterstützt, auch
ohne kostenpflichtige Zusatzpakete. Das ist wichtig, weil der Browser die grösste Angriffsfläche für Cyberattacken
bietet. Auch Microsoft Defender, der eingebaute Virenschutz, soll bis mindestens 2028 mit
Sicherheitsdefinitionen versorgt werden, ebenso Microsofts Office-Apps wie Word, Excel oder Outlook. Diese
erhalten aber keine neuen Funktionen mehr und bestimmte Fehler werden nicht mehr behoben, falls sie nur
Windows 10 betreffen.
Soll ich auf Windows 11 umsteigen?
Für die meisten Nutzenden ist das wohl die beste Lösung. Der Umstieg ist kostenlos und läuft überwiegend
problemlos. Voraussetzung ist, dass der Computer Microsofts relativ strengen Systemanforderungen erfüllt: Dazu
gehören neben Prozessor und Speicher vor allem die Sicherheitsfunktionen Secure Boot und TPM 2.0. Hier lässt
sich überprüfen, ob ein Gerät für den Umstieg infrage kommt.
Erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) für Windows 10
Das Programm für erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) für Windows 10 bietet Kunden eine sicherere Option, ihre Windows 10-PCs auch nach dem 14. Oktober 2025 weiter zu verwenden. Das ESU-Programm trägt dazu bei, das Risiko von Schadsoftware- und Cybersicherheitsangriffen zu verringern, indem es Zugriff auf kritische und wichtige Sicherheitsupdates bietet. Die ESU-Registrierung bietet keine anderen Arten von Korrekturen, Funktionsverbesserungen oder Produkterweiterungen. Es wird auch kein technischer Support bereitgestellt. Sie können sich jederzeit bis zum Ende des Programms am 13. Oktober 2026 für ESU registrieren.
Vorbedingungen für erweiterten Windows-10-Support
Stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät die folgenden Anforderungen erfüllt, um sich für das Windows 10 ESU-Programm zu registrieren:
- Auf den Geräten muss Windows 10, Version 22H2 Home, Professional, Pro Education oder Workstations Edition laufen.
- Auf den Geräten muss das neueste Windows-Update installiert sein.
- Das Konto, mit dem Sie sich am Gerät anmelden, muss ein Administratorkonto sein.
- Die ESU-Lizenz wird mit dem Microsoft-Konto verbunden, das für die Registrierung verwendet wurde. Um sich zu registrieren, werden Sie aufgefordert, sich mit einem Microsoft-Konto anzumelden, wenn Sie sich normalerweise mit einem lokalen Konto bei Windows anmelden.
- Bei dem Microsoft-Konto kann es sich nicht um ein Kinderkonto handeln.
Das ESU-Programm kann nicht von kommerziellen Geräten verwendet werden. Die ESU-Registrierung wird Geräten in den folgenden Szenarien nicht angeboten:
- Geräte im Kiosk-Modus.
- Geräte, die einer Active Directory-Domäne angehören oder in Microsoft Entra eingebunden sind.
- Geräte, die bei Microsoft Entra registriert sind, können jedoch das ESU-Programm verwenden.
- Geräte, die für eine Mobile Device Management-Lösung (MDM) registriert sind.
- Geräte, die bereits über eine ESU-Lizenz verfügen.
Wenn ein Gerät für das ESU-Programm registriert ist und dann an einem der oben aufgeführten kommerziellen ESU-Szenarien teilnimmt, wird die ESU-Registrierung auf dem Gerät ausgesetzt, bis es nicht mehr als kommerzielles Gerät verwendet wird.
Wie viel kostet Windows 10 ESU?
Es ist ein Microsoft-Konto erforderlich, um sich für die ESU zu registrieren. Wenn Sie bereits mit einem Microsoft-Konto am PC angemeldet sind, können Sie sich ohne zusätzliche Kosten für ESU registrieren, solange Sie mit demselben Konto am PC angemeldet bleiben.
Wenn Sie mit einem lokalen Konto angemeldet sind, werden Sie aufgefordert, sich mit einem Microsoft-Konto anzumelden. Nach der Anmeldung haben Sie die Möglichkeit, während des Registrierungsprozesses mit Ihrem Microsoft-Konto angemeldet zu bleiben und sich ohne zusätzliche Kosten zu registrieren, oder einen einmaligen Kauf zu tätigen, um sich zu registrieren, ohne mit Ihrem Microsoft-Konto angemeldet zu bleiben. Unabhängig von der gewählten Option wird die ESU-Lizenz mit dem Microsoft-Konto verknüpft, das für die Registrierung verwendet wurde.
So erhalten Sie Windows 10 ESU
- Gehen Sie zu Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows Update. Wenn Ihr Gerät die Voraussetzungen erfüllt, wird ein Link zur Registrierung für ESU angezeigt.
- Nachdem Sie Jetzt registrieren ausgewählt haben, starten Sie die ESU-Registrierung. Wenn Sie mit einem lokalen Konto bei Windows angemeldet sind, werden Sie aufgefordert, sich bei Ihrem Microsoft-Konto anzumelden.
Sie können Ihre vorhandene ESU-Lizenz auf bis zu 10 Geräten verwenden, nachdem Sie sich bei ESU registriert haben. Gehen Sie einfach zu Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows Update und wählen Sie Jetzt registrieren auf diesen zusätzlichen Geräten aus. Wenn Sie bereits mit demselben Microsoft-Konto auf dem Gerät angemeldet sind, mit dem Sie Ihr erstes Gerät registriert haben, wählen Sie Gerät hinzufügen aus. Wenn Sie nicht mit einem Microsoft-Konto am PC angemeldet sind, werden Sie aufgefordert, sich bei dem Microsoft-Konto anzumelden, mit dem Sie den ersten PC registriert haben.
Wenn Sie Ihr erstes Gerät registriert haben, indem Sie die Option ausgewählt haben, eine einmalige Zahlung zu leisten und nicht am PC angemeldet zu bleiben, wird das für die Registrierung verwendete Microsoft-Konto nicht mit diesem PC verknüpft.
Wenn Sie Ihr erstes Gerät registriert haben, indem Sie die Option ausgewählt haben, bei Ihrem PC angemeldet zu bleiben, um ESU ohne zusätzliche Kosten zu erhalten, müssen Sie auf diesem zusätzlichen Gerät mit demselben Microsoft-Konto angemeldet bleiben, um ESU weiterhin zu erhalten.

Worin liegt der Unterschied?
Verbraucher können sich vor dem Kauf zwischen zwei gängigen Lizenzmodellen entscheiden. Bei dauerhaften
Office 2024 Lizenzen kauft man das Produkt einmal und kann es anschließend ohne monatliche Kosten
unbegrenzt nutzen. Die Lizenz ist jedoch an einen bestimmten PC gebunden. Office 365 Abo-Modelle
funktionieren anders: Sie sind nutzer- statt gerätebezogen und können auf mehreren Geräten gleichzeitig
verwendet werden. Dafür fallen aber laufend Gebühren an.
Feature-Upgrades auf neue Hauptversionen sind bei Einmalkäufen in der Regel nicht enthalten, und der Support
inklusive Sicherheitsupdates ist zeitlich begrenzt. Danach bleibt die Software zwar funktionsfähig, aber sie veraltet
und wird unsicher. Bei Abo-Modellen wie Microsoft Office 365 erhält die Software dauerhaft Sicherheitsupdates
und bekommt laufend neue Funktionen.
Account gelöscht, Office-Lizenzen futsch
Softwarelizenzen sind an ein Online-Konto gebunden. Wer dieses löscht, oder die Zugangsdaten vergisst verliert
unter Umständen die Lizenz.
Softwarelizenzen sind üblicherweise mit einem Online-Benutzerkonto verknüpft, so auch Microsoft Office-
Lizenzen. Diese sind grundsätzlich an einen Microsoft-Account gebunden, sowohl bei dauerhaften Lizenzen als
auch bei Abo-Modellen wie Office 365. Diese Verknüpfung dient der Kundenbindung, dem Support und soll
Lizenzpiraterie verhindern. Löscht man jedoch das Konto, mit dem die Lizenz verknüpft ist, kann der
Produktschlüssel nicht mehr verwendet werden.
Was tun bei Problemen?
Bei Lizenzproblemen sollten sich Betroffene direkt an den Softwarehersteller wenden und nicht an den Händler,
denn der kann etwaige Softwareprobleme nicht lösen. Der Hersteller verwaltet die Lizenzdatenbanken und hat als
einziger die technische Möglichkeit, eine Verknüpfung aufzuheben. Unabhängig davon sollte man vor dem
Löschen eines Accounts stets genau prüfen, ob dieser mit einer Lizenz verknüpft ist und den Account
gegebenenfalls behalten.
Windows-Updates tragen zur Sicherheit und Stabilität Ihres Systems bei, sind jedoch nicht immer zu jedem Zeitpunkt willkommen. Häufig fordern sie während der Arbeit zu einem Neustart auf und unterbrechen damit Ihren Workflow. Wir zeigen, wie Sie Updates pausieren oder komplett deaktivieren können, damit Sie nicht gestört werden.
Hinweis: Wenn Sie über eine der folgenden Methoden die Windows-Updates deaktivieren, können Sie trotzdem weiterhin manuell Updates installieren, indem Sie in den Einstellungen den Updatemanager öffnen.
In den Einstellungen von Windows können Sie Updates für mehrere Wochen pausieren.
Schritt 1: Öffnen Sie die Windows-Einstellungen, indem Sie die Tastenkombination [Windows] + [I] verwenden. Hier wählen Sie dann links die Kategorie „Windows Update“ aus. Öffnen Sie anschließend bei „Updates aussetzen“ das Drop-down-Menü und wählen Sie hier einen gewünschten Zeitraum zwischen 1 Woche und 5 Wochen aus.
Schritt 2: Sie sehen dann, bis wann die Updates pausiert sind. Sie können hier den Zeitraum verlängern oder vorzeitig beenden, indem Sie auf „Updates fortsetzen“ klicken.
Wenn Sie Windows-Updates dauerhaft daran hindern möchten, im Hintergrund ausgeführt zu werden, können Sie den Windows-Update-Dienst deaktivieren.
- Öffnen Sie mit [Windows] + [R] das Ausführen-Fenster, geben Sie services.msc ein und bestätigen Sie mit „OK„.
- Öffnen Sie den Dienst „Windows Update“ per Doppelklick und stellen Sie den „Starttyp“ auf „Deaktiviert„.
- Speichern Sie die Änderung mit „Übernehmen„.
- Zum Rückgängigmachen wählen Sie bei „Starttyp“ wieder „Manuell“ und speichern abschließend.
Windows-11-Updates in der Registry deaktivieren
Verwenden Sie Windows 11 Home, können Sie Updates über den Registrierungseditor deaktivieren.
- Drücken Sie [Windows] + [R], geben Sie regedit ein und bestätigen Sie mit „OK„.
- Navigieren Sie zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows und erstellen Sie dort per Rechtsklick einen neuen Schlüssel mit dem Namen WindowsUpdate.
- Innerhalb dieses Schlüssels legen Sie einen weiteren Schlüssel namens AU an.
- Erstellen Sie darin einen neuen DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen NoAutoUpdate.
- Öffnen Sie diesen anschließend per Doppelklick und setzen Sie den Wert auf 1.
- Bestätigen Sie mit OK und starten Sie den Computer neu.
- Möchten Sie die Änderung rückgängig machen, löschen Sie den Schlüssel WindowsUpdate wieder und starten den PC erneut.
Windows-11-Updates in den Gruppenrichtlinien deaktivieren
Mit dem Gruppenrichtlinien-Editor können Sie automatische Updates über Systemrichtlinien deaktivieren. Diese Option ist nur für Windows 11 Pro und Enterprise verfügbar.
- Öffnen Sie mit [Windows] + [R] das Ausführen-Fenster, geben Sie gpedit.msc ein und bestätigen Sie mit [Enter].
- Navigieren Sie zu Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows-Update\Endbenutzeroberfläche verwalten und öffnen Sie „Automatische Updates konfigurieren“ per Doppelklick.
- Wählen Sie „Deaktiviert“ aus und speichern Sie die Einstellung mit „Übernehmen„.
- Um die Änderung rückgängig zu machen, stellen Sie die Option wieder auf „Aktiviert„.
Haben Sie mal Probleme mit dem Bootmanager, können Sie diesen reparieren. Wir zeigen hier, was Sie machen müssen.
Mit dem in Windows 10 integrierten Bootmanager ermöglicht Microsoft die gleichzeitige Verwendung mehrerer Betriebssysteme auf einem PC. Sie können dann neben Windows 10 auch ältere Windows-Versionen oder alternative Systeme wie Linux verwenden. Beim Start können Sie dann auswählen, welches Betriebssystem Sie nutzen wollen. Sollte der Bootmanager aber mal Probleme verursachen, erklären wir Ihnen hier, wie Sie vorgehen können.
Hinweis: Bei jeder Reparatur einer Festplatte besteht die Möglichkeit, dass die Reparatur misslingt. Das bedeutet auch, dass Sie alle Daten verlieren. Wir empfehlen deshalb, regelmäßig ein Backup Ihres Systems zu erstellen.
Zunächst sollten Sie bereits wissen oder in Erfahrung bringen, welchen Partitionsstil Sie auf dem Festplattenlaufwerk haben. Wenn Sie noch erfolgreich Windows 10 booten können, starten Sie die Datenträgerverwaltung über [Win] + [R] und geben „diskmgmt.msc“ ein. Klicken Sie hier auf Ihren Windows-Datenträger > „Eigenschaften“ > „Volumes„. Der Partitionsstil ist nun entweder GPT (GUID (Globally Unique Identifiers) Partition Table) oder MBR (Master Boot Record). Seit ca. 2010 nutzen große Speichermedien ab 2 TB die GPT, da MBR technisch auf 2 TB begrenzt ist. Der Partitionsstil ist auch abhängig von der Firmware des Mainboards: UEFI-Firmware oder Legacy-BIOS. Wenn ein PC kein UEFI-Firmware besitzt, lässt sich auch nicht der Partitionsstil GPT installieren, sondern nur MBR. Anhand dieser Faktoren können Sie auch auf Ihren Partitionsstil schließen.
Sollte Ihr Computer Windows 10 initial nicht mehr booten, haben Sie immer noch die Möglichkeit beim Starten des Computers über die erweiterten Startoptionen > „Problembehandlung“ > „Erweiterte Optionen“ die Eingabeaufforderung zu starten. Hier starten Sie über den Befehl „diskpart“ das gleichnamige Tool und geben „list disk“ ein. Ist der Partitionsstil nun GPT, wird dies durch ein Sternchen markiert.
Wissen Sie jetzt Ihren Partitionsstil, können Sie in der passenden Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu fortfahren:
Reparatur des Bootmanagers: MBR
- Starten Sie Ihren PC im Menü der erweiterten Startoptionen, indem Sie bei laufendem PC auf [Shift] drücken und gleichzeitig auf „Neu starten“ im Startmenü klicken.
- Klicken Sie in den erweiterten Startoptionen nun auf „Problembehandlung“ und „Erweiterte Optionen“ und wählen Sie anschließend „Eingabeaufforderung„.
- Geben Sie nun nacheinander folgende Befehle ein:
bootrec /fixmbr
bootrec /fixboot
bootrec /scanos
bootrec /rebuildbcd - Schließen Sie die Eingabeaufforderung und klicken Sie auf dem Startbildschirm der erweiterten Startoptionen auf „PC ausschalten„. Starten Sie Ihren PC anschließend wieder.
Reparatur des Bootmanagers: GPT
- Wählen Sie bei gedrückter [Shift]-Taste im Startmenü, welches Sie in Windows 10 über das Power-Symbol öffnen können, die Option „Neu starten“ aus.
- Hier wählen Sie „Problembehandlung“ > „Erweiterte Optionen“ > „Eingabeaufforderung„.
- Geben Sie folgende Befehle nacheinander ein:
diskpart, sel disk 0, list vol, sel vol X(X ist das Volume der EFI-Partition (ESP), welches das FAT32-Dateisystem verwendet.) - Weisen Sie dem Volume über „
assign letter=V:“ einen Laufwerksbuchstaben zu, der noch nicht vergeben ist. Ersetzen Sie dementsprechend das V. - Geben Sie den Befehl „
exit“ ein, um Diskpart zu verlassen. - Navigieren Sie zu „
cd /d V:\EFI\Microsoft\Boot\„. V ist wieder der Platzhalter für den gewählten Laufwerksbuchstaben. Nun geben Sie „bcdboot C:\Windows /s V: /f UEFI“ ein. - Über „
ren BCD BCD.old“ sichern Sie die alten Startkonfigurationsdaten.
Was tun, wenn bootrec keine Windows-Installation findet?
Falls die vorhergehende Schritt-für-Schritt-Anleitung das Problem des defekten Bootmanagers nicht gelöst hat, gibt es über bcdboot eine weitere Methode zur Behebung des Problems. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Laden Sie die erweiterten Startoptionen von Windows 10. Starten Sie dafür Ihren PC neu, indem Sie im Startmenü von Windows auf „Neu starten“ klicken, während Sie dabei die [Shift]-Taste gedrückt halten.
- Klicken Sie auf „Problembehandlung“ > „Erweiterte Optionen“ > „Eingabeaufforderung„.
- Tippen Sie „diskpart“ ein.
- Geben Sie dann „select disk 0“ ein.
- Tippen Sie „list partition“ ein.
- Nun tippen Sie „select partition X“ ein, wobei X die Partition ist, wo Ihr Windows installiert ist.
- Geben Sie nun „active“ ein.
- Anschließend geben Sie „exit“ ein.
- Mit „bcdboot c:\windows“ können Sie den Bootloader restaurieren. Die Laufwerksbuchstaben bitte anpassen, im Beispiel ist c: die Windows-Partition.
- Starten Sie abschließend Ihren PC neu.
Gefällt Ihnen das alte Kontextmenü von Windows 10 besser? Wie Sie dieses auch auf Ihrem Windows-11-Rechner aktivieren, erklären wir Ihnen hier.
Mit Windows 11 haben sich auch die Designs modernisiert. Gefällt Ihnen aber das alte Kontextmenü von Windows 10 besser, können Sie dieses auch in Windows 11 nutzen. Wie genau Sie es aktivieren, erklären wir Ihnen hier.
Altes Kontextmenü vorübergehend über „Weitere Optionen“ anzeigen
Falls Sie das alte Kontextmenü nicht dauerhaft aktivieren, sondern nur für den aktuellen Vorgang nutzen möchten, geht das flott über „Weitere Optionen„:
Schritt 1: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei und dann auf „Weitere Optionen„.
Schritt 2: Anschließend wird Ihnen das alte Kontextmenü angezeigt.
Altes Kontextmenü dauerhaft über PowerShell aktivieren
Wollen Sie sich das alte Kontextmenü dauerhaft anzeigen lassen, können Sie es auch über PowerShell aktivieren. Weitere Installationen oder Tools sind nicht nötig.
- Drücken Sie die Tastenkombination [Windows] + [R], um die Eingabeaufforderung zu öffnen.
- Geben Sie den Befehl „cmd“ ein und klicken Sie dann auf „Ok„.
- Nun geben Sie folgenden Befehl ein „reg.exe add „HKCU\Software\Classes\CLSID\{86ca1aa0-34aa-4e8b-a509-50c905bae2a2}\InprocServer32“ /f /ve„.
- Bestätigen Sie mit der Enter-Taste
- Schließen Sie den Explorer, um ihn neu zu starten
Altes Kontextmenü dauerhaft mit Tool aktivieren
Wollen Sie sich das alte Kontextmenü dauerhaft anzeigen lassen und sind eher der visuelle Typ, dann können Sie auch Tools wie StartAllBack nutzen.
- Installieren Sie ein Tool wie StartAllBack.
- Machen Sie nach der Installation einen Rechtsklick in die Taskleiste.
- Klicken Sie dann auf „Eigenschaften„, um die Einstellungen des Tools zu öffnen.
- In der Seitenleiste klicken Sie auf „Explorer„.
- Stellen Sie sicher, dass Sie die Einstellung „Win10 Ribbon UI“ ausgewählt haben.
- Setzen Sie einen Haken bei „Klassische Kontextmenüs„.
- Starten Sie den Explorer neu
Wenn Ihr Windows-11-PC Probleme macht, kann sich der Start im abgesicherten Modus zur Fehlersuche lohnen. Wir zeigen, wie’s geht.
Wenn Sie Ihren Windows-11-PC im abgesicherten Modus starten, wird im Wesentlichen eine sehr einfache Version des Systems nur mit einer begrenzten Anzahl von Funktionen, Treibern und Dateien gestartet. In diesem Modus können Sie einen Blick auf Ihren Computer werfen und genau herausfinden, welches Problem Ihren PC plagt. Abhängig davon, in welchem Zustand sich Ihr PC befindet, zeigen wir Ihnen, wie Sie Windows 11 im abgesicherten Modus starten können.
Die verschiedenen Sicherheitsmodi
Bevor wir Ihnen erklären, wie Sie in den abgesicherten Modus gelangen, möchten wir kurz auf die verschiedenen Versionen eingehen. In Windows 11 gibt es drei verschiedene Versionen des abgesicherten Modus. Jede dieser Versionen kann für unterschiedliche Diagnosezwecke verwendet werden. Diese werden im Folgenden erklärt:
Abgesicherter Modus: Das ist der Modus, den die meisten Benutzer verwenden. Hierbei werden alle zusätzlichen Programme und Funktionen von Windows 11 deaktiviert und Sie haben nur Zugriff auf eine grundlegende Desktop-Oberfläche, sodass Sie auf wichtige Dateien und Dokumente zugreifen und Treiber und andere Dinge optimieren können. Beachten Sie, dass in diesem Modus kein Netzwerkbetrieb möglich ist. Es ist also eine vielversprechende Möglichkeit, auf Dateien zuzugreifen, wenn Sie glauben, dass Sie ein Opfer von Malware sind.
Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern: Dieser Modus entspricht dem normalen abgesicherten Modus, aktiviert jedoch das Netzwerk. Trotz des Namens ist dieser Modus nicht sicher, da Hacker über das Internet auf Ihren PC zugreifen können, wenn Sie Probleme diagnostizieren oder Dateien retten möchten.
Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung: Sie sollten wissen, wie Sie die Eingabeaufforderung richtig verwenden, bevor Sie diese Version des abgesicherten Modus aufrufen. Die Eingabeaufforderung bietet einen direkten Zugang zum Innenleben von Windows und ermöglicht es Ihnen, Systemfunktionen durch verschiedene textbasierte Befehle direkt zu verwalten. Obwohl moderne Computer immer mehr zu benutzerfreundlichen grafischen Oberflächen tendieren, können bestimmte Aufgaben nur über die Eingabeaufforderung ausgeführt oder effizienter verwaltet werden – vor allem, wenn die Funktionalität von Windows durch Fehler eingeschränkt ist.
Abgesicherten Modus vom Anmeldebildschirm unter Windows 11 starten
Wenn Sie noch vollen Zugriff auf Windows 11 haben und Ihr PC sich zum Beispiel nicht auf einem schwarzen Bildschirm befindet, ist es eine der einfachsten Möglichkeiten, den abgesicherten Modus über den Anmeldebildschirm zu aktivieren.
- Öffnen Sie den Anmeldebildschirm auf Ihrem Computer, indem Sie diesen entweder wie gewohnt starten und hochfahren oder indem Sie die Tastenkombination [Windows] + [L] verwenden. Drücken Sie dann eine beliebige Taste auf Ihrer Tastatur, um zum Login zu gelangen.
- Klicken Sie jetzt unten rechts auf das Power-Symbol, um das Menü zu öffnen.
- Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf „Neustart“ klicken.
- Bestätigen Sie nun mit „Trotzdem neu starten„.
- Wenn sich Ihr PC in den Wiederherstellungsoptionen befindet, klicken Sie auf „Fehlerbehebung„.
- Wählen Sie dann nacheinander „Erweiterte Optionen„, „Starteinstellungen“ und schließlich „Neustart“ aus.
- Drücken Sie jetzt auf Ihrer Tastatur [4], [5] oder [6] – je nachdem, in welchen abgesicherten Modus Sie starten möchten.
- Ihr Windows-PC wird dann im ausgewählten abgesicherten Modus gestartet.
Abgesicherten Modus beim Booten von Windows 11 starten
Wenn Windows nicht startet oder Sie den Anmeldebildschirm nicht sehen können, können Sie immer noch über die erweiterte Boot-Option auf den abgesicherten Modus zugreifen, indem Sie die Windows-Wiederherstellungsumgebung aktivieren.
Sie können zwar während des Startvorgangs wiederholt die Taste [F8] drücken, um auf die erweiterten Startoptionen zuzugreifen, aber das funktioniert nicht immer. Die Startzeiten von Windows sind meist zu schnell, als dass jemand rechtzeitig [F8] drücken könnte, bevor Windows geladen wird. Stattdessen können Sie Windows dazu zwingen, in die Windows-Wiederherstellungsumgebung zu booten, indem Sie den Computer während des Starts einige Male absichtlich zwangsweise herunterfahren.
Nach zwei aufeinanderfolgenden Fehlversuchen startet Windows automatisch WinRE und ermöglicht den Zugriff auf die erweiterten Startoptionen. Gehen Sie dafür wie folgt vor:
- Schalten Sie Ihren Computer aus. Können Sie dies nicht über das übliche Menü tun, halten Sie dafür die Power-Taste Ihres Computers oder Laptops mehrere Sekunden lang gedrückt, bis er herunterfährt.
- Drücken Sie dann erneut die Power-Taste, um Ihren PC einzuschalten.
- Wenn er zu laden beginnt, halten Sie die Power-Taste gedrückt, um ein erneutes Herunterfahren zu erzwingen. Wiederholen Sie die Schritte, um Ihren Computer ein zweites Mal abrupt herunterzufahren.
- Drücken Sie beim dritten Versuch die Power-Taste und lassen Sie Windows laden und in die Windows-Wiederherstellungsumgebung booten.
- Klicken Sie unter „Wählen Sie eine Option“ auf „Problembehandlung„.
- Gehen Sie dann zu „Erweiterte Optionen“ > „Starteinstellungen“ > „Neustart„.
- Drücken Sie nach dem Neustart die Tasten [4], [5] oder [6], um in den abgesicherten Modus mit verschiedenen Optionen zu starten.
Direkt von Windows 11 aus in den abgesicherten Modus wechseln
Eine andere Möglichkeit, in den abgesicherten Modus zu booten, ist über die Einstellungen-App von Windows. Sie können dort auf die erweiterten Starteinstellungen zugreifen und dann in den abgesicherten Modus booten.
- Öffnen Sie die Windows-Einstellungen über die Tastenkombination [Windows] + [I].
- Nachdem Sie links „System“ gewählt haben, gehen Sie unten auf „Wiederherstellung„.
- Bei „Erweiterter Start“ klicken Sie dann auf „Jetzt neu starten„.
- Bestätigen Sie mit „Jetzt neu starten„.
- In der Wiederherstellungsumgebung klicken Sie auf „Fehlerbehebung„.
- Anschließend gehen Sie nacheinander auf „Erweiterte Optionen„, „Starteinstellungen“ und „Neustart„.
- Drücken Sie danach auf Ihrer Tastatur [4], [5] oder [6], um eine der Optionen für den abgesicherten Modus auszuwählen.
- Windows wird dann im abgesicherten Modus gestartet.
Weitere Tipps & Tricks folgen bald!